Aktion Geronto
Am 29. Juli lud die Arbeitsagentur Halle zu einem Aktionstag für ältere Arbeitnehmer nach Zörbig ein - und zwar in die Mitteldeutsche Bioenergie GmbH. Die Arbeitsverwaltung tut eine Menge für ältere Arbeitslose, wie Agenturchefin Sabine Edner erläuterte. Doch gute Qualifikation, Berufserfahrung, Leistungsbereitschaft und Sozialkompetenz Älterer nutzen wenig, wenn es keine gesunden Unternehmen in der Region gibt. Solch ein positives Beispiel ist zweifellos die Mitteldeutsche Bioenergie GmbH mit ihrem Geschäftsführer Dr. Klotz.

Sorgen macht den Destillenbetreibern zur Zeit mehr die Politik des Berliner Umweltministeriums mit seiner schrittweisen Besteuerung von Biokraftstoffen. Dr. Klotz:
"Es ist also so, dass man mit der Entscheidung gestern, mit der Besteuerung für Biokraftstoffe, eigentlich die Biokraftstoffe für Deutschland zu Grabe getragen hat. Also es ist die Besteuerung für Biodiesel beschlossen worden und ab 2010 die volle Besteuerung für Bioethanol. Das heißt ab 2010 ist Biokraftstoff in Deutschland tot, das muß man so sehen. Die Beimischungspflicht, die findet zwar statt oder sagen wir mal, die wird gefordert, aber es ist so, dass ja der Anteil der beigemischt werden soll, auch besteuert wird. Und es ist so, dass man natürlich die Mengen recht schnell dann erfüllen kann, und dann wird eigentlich der Markt sich nicht weiter ausbauen. Man wird sicherlich über eine Quote diese Beimischungspflicht erfüllen können und da werden bestimmte Bereiche wie z.B. der Ethanol-Bereich wird ausgehebelt, weil man dann die Quote über Biodiesel und ETB erfüllt. Ich denke, das ist eine sehr schlechte Entscheidung für uns. Wir hoffen trotzdem, dass wir hier gut weiterarbeiten können, weil wir bereits heute den überwiegenden Teil exportieren und nicht in Deutschland verkaufen."

Treibstoffe werden exportiert und Autos werden dafür künftig importiert. Vor dem Firmensitz der MBE stehen jedenfalls schon drei sehr ansehnliche Fahrzeuge vom Typ Saab 95, die mit Benzin-Ethanol-Gemischen bis zu 85% Alkoholgehalt gefahren werden können.

Unter http://home.ngi.de/hans9/audio/zoerbig.ogg steht der entstandene Radiobeitrag.

Sorgen macht den Destillenbetreibern zur Zeit mehr die Politik des Berliner Umweltministeriums mit seiner schrittweisen Besteuerung von Biokraftstoffen. Dr. Klotz:
"Es ist also so, dass man mit der Entscheidung gestern, mit der Besteuerung für Biokraftstoffe, eigentlich die Biokraftstoffe für Deutschland zu Grabe getragen hat. Also es ist die Besteuerung für Biodiesel beschlossen worden und ab 2010 die volle Besteuerung für Bioethanol. Das heißt ab 2010 ist Biokraftstoff in Deutschland tot, das muß man so sehen. Die Beimischungspflicht, die findet zwar statt oder sagen wir mal, die wird gefordert, aber es ist so, dass ja der Anteil der beigemischt werden soll, auch besteuert wird. Und es ist so, dass man natürlich die Mengen recht schnell dann erfüllen kann, und dann wird eigentlich der Markt sich nicht weiter ausbauen. Man wird sicherlich über eine Quote diese Beimischungspflicht erfüllen können und da werden bestimmte Bereiche wie z.B. der Ethanol-Bereich wird ausgehebelt, weil man dann die Quote über Biodiesel und ETB erfüllt. Ich denke, das ist eine sehr schlechte Entscheidung für uns. Wir hoffen trotzdem, dass wir hier gut weiterarbeiten können, weil wir bereits heute den überwiegenden Teil exportieren und nicht in Deutschland verkaufen."

Treibstoffe werden exportiert und Autos werden dafür künftig importiert. Vor dem Firmensitz der MBE stehen jedenfalls schon drei sehr ansehnliche Fahrzeuge vom Typ Saab 95, die mit Benzin-Ethanol-Gemischen bis zu 85% Alkoholgehalt gefahren werden können.

Unter http://home.ngi.de/hans9/audio/zoerbig.ogg steht der entstandene Radiobeitrag.
stulli - 2. Jul, 22:42